D.Hlinka und seine private Überwachung eigener "ICSI-Kinder" (Nikol and Samuel Hlinka)

Wir können vielen Frauen helfen – dies erfordert Ihre Geduld und Ihr Vertrauen …

Einige Empfehlungen zur Verbesserung Ihrer Schwangerschaf­tschancen:

Empfehlung 1: Besonders im ersten Behandlungszyklus, in dem die Fähigkeit Ihrer Spermien die Eizellen zu befruchten noch nicht bekannt ist, lassen Sie auch bei guten Spermiogrammwerten („Normospermien“) ein paar Eizellen mit Hilfe der ICSI-Methode befruchten. Im Fall der Unbefruchtung verringern Sie damit das Risiko eines Stopzykluses. Ein hoher Prozentsatz von Kinderwunsch- Paaren bleibt kinderlos, obwohl bei ihnen keine Ursache für Unfruchtbarkeit gefunden wurde. Diese so genannte unerklärbare Unfruchtbarkeit ist oft durch die Unfähigkeit der Spermien in die Eizelle einzudringen verursacht, obwohl das Spermiogramm normal ist. Ein unauffälliges Spermiogramm ist noch keine Garantie für eine erfolgreiche Befruchtung.

Empfehlung 2: In einigen Fällen (extrem niedrige Konzentration der Spermien) sollte die Kryokonservierung der Spermien noch vor der geplanten Eizellentnahme wiederholt werden. Sie vermeiden damit den psychischen Druck bei der Spermagewinnung und verringern das Risiko einen Stopzykluses mangels Sperma.

Empfehlung 3: Bei einer wiederholten niedrigen Befruchtungsrate, bei pathologischer Embryonenentwic­klung oder bei Fehlgeburten, sollten Sie die PICSI-Methode bei der Befruchtung bevorzugen. Die PICSI-Methode verbindet die Vorteile der spontanen Fertilisation, bei der nur die reife Spermie die Eizelle befruchtet, mit den Vorteilen der ICSI-Methode, bei der die Spermie unter unserer Kontrolle direckt in die Eizelle eingespritzt wird.

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