Behandlungsmethoden

Unser Ziel ist nicht nur ein positiver Schwangerschaftstest. Wir tun alles, damit der gesamte Behandlungsprozess zu einer gesunden Schwangerschaft und zum Baby führt.

Die IVF (In-vitro-Fertilisation) ist eine Methode der Befruchtung außerhalb des weiblichen Körpers. Es handelt sich um eine Befruchtung, bei der sich die Spermien "in vitro", also "außerhalb des Körpers" der Frau ihren Weg zur Eizelle suchen. Dieser Prozess ähnelt dem der normalen Befruchtung. Der Unterschied besteht nur darin, dass dies in Laborumgebung vorkommt.

Obwohl diese Methode der spontanen Befruchtung bei der IVF-Behandlung üblicherweise benutzt wird, bringt diese auch einige Probleme mit sich: ein geringes Fertilisierungsniveau oder Eindringen von mehreren Spermien in die Eizelle. Um diese Mängel zu elimineren nutzen wir bei der IVF-Behandlung ergänzend einige spezifische Labormethoden.

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IVF mit eigenen Eizellen.

Jedes Paar, das wir behandeln, ist einzigartig. Eine korrekte Auswertung und Diagnose durch unsere Ärzte stellt sicher, dass die von ihm empfohlenen Behandlungsmethoden genau zu Ihnen passen. Sorgfältig ausgewählte Methoden bilden den Weg zu unserem Ziel: Ihre gesunde und erfolgreiche Schwangerschaft.

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IVF mit Spendern.

Die IVF Behandlung mit gespendeten Eizellen ist eine bewährte und erfolgreiche Behandlungsmethode bei Unfruchtbarkeit. Eizellen einer anonymen Spenderin werden mit den Spermien Ihres Partners oder mit Spenderspermien befruchtet. Die entstandenen Embryonen werden nach der Kultivierung in die Gebärmutter der Empfängerin eingesetzt. Die verbliebenen guten Embryonen werden für einen späteren Transfer eingefroren.

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Icon IVF

Unsere
Methoden

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Auswahl der Spermien
und Befruchtung

ICSI - Intrazytoplasmatische Spermieninjektion +

Intrazytoplasmatische Spermieninjektion

ICSI ist ein Verfahren, das bei der IVF-Behandlung angewendet wird und die Chance der Befruchtung von Eizellen dramatisch erhöht. Es ist die häufigst angewendete Methode der Befruchtung und eine Standard-Befruchtungsmethode in unserer Klinik.

Die ICSI-Methode wird bevorzugt, obwohl die Spermienwerte normal sind. Es ist die Spermieninjektion direkt in die Eizelle, was eine Revolution in der Lösung der Probleme der männlichen Unfruchtbarkeit bedeutet. MVDr. Daniel Hlinka, Ph.D., einer der Gründer des PFC, war der erste, der die ICSI-Befruchtung durchgeführt und dem ersten Kind, das 1994 nach dieser Methode geboren wurde, auf die Welt geholfen hat.

PICSI - Intrazytoplasmatische Spermieninjektion mit getesteten reifen Spermien +

Intrazytoplasmatische Spermieninjektion mit getesteten reifen Spermien

PICSI ist eine Methode, die der ICSI sehr ähnlich ist. Der Hauptunterschied ist die Art, wie das Sperma zur Befruchtung ausgewählt wird.

Bei ICSI wird das Sperma auf der Grundlage seiner Bewegung und seines Aussehens ausgewählt, aber mit PICSI wählen wir nur reifes Sperma aus, das aufgrund seiner Fähigkeit, sich an Hyaluronan-Mikropunkte zu binden, welche die Eizelle umgeben, beurteilt wird. PICSI liefert uns das reife und morphologisch korrekte Sperma zur Injektion in eine Oozyte.

LAISS - Lasergestützte Selektion nicht motiler Spermien +

Lasergestützte Selektion nicht motiler Spermien

Die Methode LAISS wird zur Identifizierung lebender, nicht motiler Spermien zur anschließenden Befruchtung per ICSI eingesetzt.

Die Methode LAISS wird zur Identifizierung lebender, nicht motiler Spermien zur anschließenden Befruchtung per ICSI eingesetzt.

MACS - Magnetisch aktivierte Zellsortierung +

Magnetisch aktivierte Zellsortierung

MACS ist eine Methode der Spermienselektion unter Verwendung der Magnetfeldtechnologie, die dazu dient, DNA-defekte Spermien selektiv zu entfernen.

Der Prozess beginnt mit einer magnetischen Kennzeichnung der geschädigten Spermien, die anschließend eine Separationskolonne durchlaufen, wo sie aufgefangen werden. Die nicht geschädigten Spermien fließen weiter und werden zur Weiterverwendung, zur ICSI oder zur Kryokonservierung aufgefangen.

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Auswahl eines Embryos
für den Transfer

EmbryoScope® +

Die Auswahl eines entsprechend guten Embryos für den Transfer ist einer der grundlegenden Prozesse in der IVF-Behandlung.

Die Auswahl der richtigen Embryonen kann den Patienten Zeit und Geld sparen und Ihnen so einen einfacheren Weg zur ersehnten Schwangerschaft eröffnen, deshalb wird EmbryoScope zur Beobachtung der Embryonen bei uns eingesetzt. EmbryoScope ermöglicht:

  • nichtinvasive kontinuierliche Beobachtung und Auswertung der Entwicklung der Embryonen in Echtzeit
  • aufdeckung von Störungen bei der Teilung der Zellen des Embryos
  • aufdeckung von schlechten Embryonen, die vor dem Transfer aussortiert werden

Mit Hilfe des Gerätes Embryoscope ist es so möglich, die volle Kontrolle über die Entwicklung der Embryonen zu behalten und nur die besten für den Transfer und zum Einfrieren auszuwählen.

CATI - Automatisiertes System zur Selektion von Embryonen mit Hilfe künstlicher Intelligenz +

Automatisiertes System zur Selektion von Embryonen mit Hilfe künstlicher Intelligenz

Die aus der Beobachtung der Entwicklung des Embryos in seinem Anfangsstadium resultierenden Informationen sind der Schlüssel zur Erarbeitung des Behandlungsplans. Deshalb haben wir CATI entwickelt, das erste automatisierte System zur Bewertung und Selektion von Embryonen mit Hilfe künstlicher Intelligenz weltweit.

Es ermöglicht, die Vitalität und die genetische Struktur des Embryos zu verfolgen und so die Entstehung eventueller Störungen in seiner frühen Entwicklungsphase zu verfolgen. Durch CATI haben wir die Wirksamkeit der PGD/PGS-Methode deutlich erhöht und das Risiko einer Fehlgeburt oder der Geburt eines nicht gesunden Kindes verringert. So schonen wir nicht nur den Geldbeutel unserer Patienten, sondern helfen ihnen vor allem, Stresssituationen vorzubeugen.

Verlängerte Kultivierung - Verlängerte Embryonen-Kultivierungszeit +

Verlängerte Embryonen-Kultivierungszeit

Die Kultivierungszeit eines Embryos im Labor von der Befruchtung bis zum Transfer beträgt normalerweise 3 Tage.

In einigen Fällen empfehlen Embryologen eine verlängerte Kultivierung, um die besten Embryonen für den Transfer auswählen zu können, und zwar vor allem in Fällen, in denen der Arzt nur ein Embryo empfiehlt und viele Embryonen zur Verfügung stehen, aus denen man auswählen kann. Die verlängerte Kultivierungszeit, die 5 Tage dauert, ermöglicht ein viel einfacheres und genaueres Aussortieren der Embryonen, die sich nicht zufriedenstellend entwickeln, somit können nur die guten für den Transfer oder das Einfrieren ausgewählt werden.

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Unterstützung
der Einnistung des Embryos

LAZT - Lasergestützte Selektion nicht motiler Spermien +

Lasergestützte Selektion nicht motiler Spermien

Der Embryo ist von einem Schutzmantel umgeben (der sog. zona pellucida). Wenn sich der Embryo beginnt einzunisten, wird dieser Mantel dünner und reißt schließlich, damit der Embryo den Mantel verlassen kann. Wenn wir diesen Mantel per Laser dünner machen, damit der Embryo weniger Energie verbraucht, kommt er leichter aus dem Mantel und kann sich einnisten.

Embryologen setzen die Lasertechnologie ein, um den Schutzmantel des Embryos dünner zu machen, damit sich dieser leichter einnisten kann. Dadurch erhöhen sich die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft.

EmbryoGen® +

EmbryoGen ist ein neues Kultivierungsmedium, das verschiedene natürliche Wachstumsfaktoren enthält - Proteine, die bei der Mutter während der Schwangerschaft vorkommen.

Der Embryo wird während der IVF-Behandlung im EmbryoGen®-Medium kultiviert und wird dann in die Gebärmutter der Frau eingesetzt, zusammen mit einer geringen Menge dieses Mediums. Auf diese Weise ist der Embryo besser auf die Kommunikation mit der Gebärmutter vorbereitet.

EmbryoGlue® +

EmbryoGlue ist ein Medium, das ausschließlich beim Transfer eingesetzt wird und das nachweislich die Erfolgsquote bei der Einnistung des Embryos erhöht.

EmbryoGlue enthält Hyaluronan und rekombinantes menschliches Albumin, um die Bedingungen in der Gebärmutter der Frau nachzuahmen. Das Medium stellt eine bessere Kommunikation des Embryos mit der Gebärmutterschle­imhaut sicher und verbessert die Einnistung nach der Embryonenüber­tragung.

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Sensibilität der Gebärmutterschleimhaut und
Einnistungszeit

ASET - Asynchroner Embryonentransfer +

Asynchroner Embryonentransfer

ASET ist eine Methode, die von unseren Ärzten empfohlen wird, wenn eine Schwangerschaft deshalb nicht eintritt, weil die Gebärmutterschleimhaut nicht ausreichend vorbereitet ist und der Embryo abgestoßen wird. Die Implantationszeit der Gebärmutterschleimhaut, also die beste Zeit zur Einnistung des Embryos, verändert sich in jedem Zyklus.

Per ASET können wir verschiedene Embryonen in verschiedenen Entwicklungsstadien übertragen, indem einige vor der Übertragung eingefroren werden. Durch die Übertragung von Embryonen in verschiedenen Stadien helfen wir der Gebärmutterschle­imhaut, die Chancen auf eine erfolgreiche Einnistung zu erhöhen.

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