7 Mythen, die Ihnen vielleicht unnötig Angst machen 

Künstliche Befruchtung 

Unfruchtbarkeit 

26.02.2026

Seven myths Gemini pic

Sind Sie am Überlegen, ob eine In‑vitro‑Fertilisation für Sie infrage kommt, haben aber Sorge wegen Bauchschmerzen während der IVF‑Stimulation oder anderer Mythen, die über diese Behandlung kursieren? In diesem Artikel schauen wir uns die häufigsten Irrtümer an und erklären, was wirklich stimmt – damit Sie gut informiert eine Entscheidung auf Ihrem Weg zur Elternschaft treffen können.

Die IVF (In‑vitro‑Fertilisation) ist eine Methode der assistierten Reproduktion, bei der die Befruchtung außerhalb des Körpers erfolgt. Obwohl IVF inzwischen eine etablierte und häufig durchgeführte Behandlung ist, existieren immer noch zahlreiche Missverständnisse. Hier räumen wir mit den sieben häufigsten Mythen auf.


Mythos 1: Bauchschmerzen während der IVF‑Stimulation sind nicht normal.

Fakt:

Bauchschmerzen während der hormonellen Stimulation sind häufig und erwartet. Die meisten Frauen spüren ein leichtes Druck‑ oder Ziehgefühl im Unterbauch – ähnlich wie prämenstruelle Beschwerden. Diese Symptome entstehen durch die Vergrößerung der Eierstöcke und das Heranreifen mehrerer Follikel.


Die Intensität der Beschwerden ist individuell und hängt vom gewählten Stimulationsprotokoll und der Anzahl der heranwachsenden Eizellen ab. Die meisten Patientinnen beschreiben die Schmerzen als gut erträglich; gewöhnliche Schmerzmittel bringen oft Linderung. Die Beschwerden nehmen meist im Laufe der 8 – 12‑tägigen Stimulationsphase zu und erreichen ihren Höhepunkt kurz vor der Eizellentnahme. Danach klingen sie rasch ab.


Mythos 2: IVF ist gefährlich und hat viele Nebenwirkungen.

Fakt:

IVF ist insgesamt eine sehr sichere Behandlung mit einem niedrigen Risiko für ernsthafte Komplikationen. Die häufigsten Nebenwirkungen sind die bereits erwähnten Bauchschmerzen, Müdigkeit und leichte Reizungen an den Injektionsstellen der Medikamente.

Wie bei jedem medizinischen Eingriff können selten Komplikationen auftreten – über diese werden Patientinnen jedoch im Vorfeld ausführlich informiert. Für die große Mehrheit verläuft die Behandlung problemlos.


Mythos 3: IVF is a guaranteed way to get pregnant.

Fakt:

Keine Methode – auch IVF nicht – kann eine Schwangerschaft garantieren. Die Erfolgsraten hängen ab von:

  • Alter der Frau
  • Qualität von Eizellen und Spermien
  • individuellen hormonellen und gesundheitlichen Faktoren

Die durchschnittliche Erfolgsrate pro IVF‑Zyklus liegt bei ca. 30 – 40 %. Bei Verwendung gespendeter Eizellen oder Spermien können die Ergebnisse abweichen.

Mythos 4: IVF ist nur etwas für ältere Frauen.

Fakt:

Laut WHO ist etwa jeder sechste Mensch im reproduktiven Alter irgendwann mit Fertilitätsproblemen konfrontiert. IVF kann Frauen jeden Alters helfen, wenn Schwierigkeiten beim Schwangerwerden bestehen.

Zwar spielt das Alter eine wichtige Rolle für die Erfolgschancen, doch gilt:
Wenn Sie nach einem Jahr regelmäßigen, ungeschützten Geschlechtsverkehrs nicht schwanger geworden sind, sollten Sie einen Reproduktionsmediziner aufsuchen – das betrifft auch junge Paare.

Unsere IVF‑Spezialistinnen und ‑Spezialisten führen grundlegende Abklärungen durch und besprechen mögliche Ursachen und Behandlungswege. Je früher Sie Unterstützung suchen, desto höher sind die Erfolgschancen.

Mythos 5: IVF ist teuer und nur für Wohlhabende.

Fakt:

Die Kosten für IVF variieren je nach Klinik und Land. In der Tschechischen Republik wird ein Teil der Behandlung – einschließlich einer bestimmten Anzahl von Zyklen – durch die öffentliche Krankenversicherung übernommen.

Daher stimmt es nicht, dass IVF nur für wohlhabende Patientinnen zugänglich ist.

Wenn Sie:

  • gespendete Zellen benötigen,
  • einen Partner haben
  • und Ihre erstattungsfähigen Versuche noch nicht ausgeschöpft haben,

können Sie eine IVF‑Behandlung absolvieren.


Mythos 6: IVF ist extrem stressig und emotional überwältigend.

Fakt:

Ja, IVF kann emotional fordernd sein – doch es gibt viele Wege, Stress zu bewältigen. Psychologische oder psychotherapeutische Beratung sowie Selbsthilfegruppen können Frauen und Paaren erheblich helfen.

Wichtig ist, über Gefühle zu sprechen und Sorgen nicht für sich zu behalten.
Hilfreich können außerdem sein:

  • Spaziergänge und Natur
  • Yoga oder sanfte Bewegung
  • Entspannungsübungen
  • Aktivitäten, die Körper und Geist guttun

Mythos 7: Kinder, die durch IVF geboren werden, sind weniger gesund.

Fakt:

Langzeitforschung zeigt eindeutig:
Kinder, die durch IVF gezeugt wurden, sind genauso gesund wie natürlich gezeugte Kinder
.

Große Studien, die Kinder vom Säuglingsalter bis ins Erwachsenenalter begleiten, zeigen keine relevanten Unterschiede hinsichtlich:

  • körperlicher Entwicklung
  • kognitiver Fähigkeiten
  • allgemeinem Wohlbefinden

Moderne Methoden der assistierten Reproduktion sind streng reguliert und werden kontinuierlich weiterentwickelt – dies trägt zusätzlich zur Sicherheit und Gesundheit der Kinder bei. Diese Daten bieten Eltern wichtige Sicherheit und emotionale Entlastung.

Wir hoffen, dass dieser Artikel einige der häufigsten IVF‑Mythen ausräumen und die Fakten klarstellen konnte.
Wenn Sie weiterhin wegen Bauchschmerzen während der IVF‑Stimulation besorgt sind oder Fragen zum Ablauf haben, zögern Sie nicht, unsere Spezialistinnen und Spezialisten im Prague Fertility Centre zu kontaktieren.

Vertrauen und eine gute Kommunikation zwischen Patientin und Arzt sind entscheidend für den Erfolg – und wir sind jederzeit für Ihre Fragen da.

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