Optimierte Embryonenübertragung mit Embryonalkleber EmbryoGlue®

Die Embryonenüber­tragung ist eine der wichtigsten und gleichzeitig sensibelsten Vorgehensweisen bei der IVF-Behandlung. Die Implantation von Embryonen stellt für die Klinikmitarbeiter eine Herausforderung dar, da es sich um einen mehrstufigen Prozess handelt, der das Hatching des Embryos aus der Zone, die Apposition und die Adhäsion der Blastozyste gefolgt von einer Invasion des Trophoblasten ins Gebärmutteren­dometrium umfasst. Es gibt mehrere Gründe, weshalb Embryonen trotz einer erfolgreichen Übertragung in die Gebärmutter nicht implantiert werden können. Ein Grund für das Scheitern einer Implantation kann die Störung der Bildung der klebrigen Substanz sein, die zwischen der Blastozyste und der Gebärmutterschle­imhaut entsteht. Aus diesem Grunde wurde EmbryoGlue® entwickelt, ein Medium, das ausschließlich für die Übertragung von Embryonen bestimmt und dabei behilflich ist, den Embryo in der Gebärmutterschle­imhaut zu halten.

EmbryoGlue® enthält Hyaluronan in hoher Konzentration (0,5 mg/ml) und eine geringe Konzentration rekombinanten menschlichen Albumins. Es wurde einzigartig so entwickelt, dass es die Bedingungen in der weiblichen Gebärmutter simuliert und den Embryonen bei der Implantation nach dem Transfer hilft. Albumin, das im weiblichen Fortpflanzungsap­parat stark vertreten ist, dient als Energiequelle und als Reservoir zur Freisetzung notwendiger Hormone, Vitamine und Metalle. Hyaluronan kommt im Eileiter und in der Gebärmutterflüssig­keit vor. Seine Konzentration steigt bis zur Einnistung an und sinkt am nächsten Tag stark auf Basalniveau ab, was darauf hindeutet, dass es für die Implantation an sich wichtig ist. Hyaluronan fördert auch indirekt die Angiogenese – die Bildung der nach der Einnistung entstehenden Blutgefäße. Auf der Basis dieser Eigenschaften verbessert es die Apposition und Festigung der Embryonen, also die Schlüsselprozesse im Implantationspro­zess. Hyaluronan erhöht außerdem die Viskosität, die die Manipulation beim Prozess der Embryonenüber­tragung erleichtert und eine Ausscheidung der Embryonen aus der Gebärmutterhöhle kurz nach dem Embryonentransfer verhindert.

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